Blutegeltherapie

Blutegel werden vor allem bei Beschwerden des Bewegungsapparates (Arthrose, HD, Dysplasien, Rehe,…), bei Sehnen- und Gelenkserkrankungen aber auch bei Nervenschäden, Schleimbeutelentzündungen und Blutergüssen angewendet.

 

Diese nützlichen Helfer finden schon seit Jahrhunderten in der Medizin Anwendung. Sie gerieten kurzfristig, von der modernen Schulmedizin verdrängt,  in Vergessenheit, erleben aber seit einigen Jahren ein spektakuläres "Come Back".


Während ihrer Arbeit (dem Blutsaugen) geben die Blutegel einen wahren Cocktail aus über 20 verschiedenen Wirkstoffen in den Blutkreislauf des Tieres ab. Diese Substanzen wirken entzündungshemmend, gerinnungshemmend, lymphstrombeschleunigend und schmerzlindernd. Einer der Wirkstoffe, dass Hirudin wird heute auch in der Schulmedizin zur Auflösung von Thrombosen z.Bsp bei Herzinfarkten verwendet.

Da das Ansetzten der Blutegel für die Tiere nicht schmerzhaft ist, akzeptieren sie diese Art der Behandlung sehr gut.